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Verzicht auf synthetische Kältemittel

Aus Umweltgründen will die Europäische Union den Einsatz von synthetischen Kältemitteln in Kühl- und Gefrierinstallationen per Gesetz abbauen. Welche Änderungen kommen auf Sie zu? Was sind die Folgen und Chancen für Ihren Betrieb?

Wie sind Sie von der Einstellung synthetischer Kältemittel betroffen?

Müssen Sie Ihre Produkte kühlen? Setzen Sie dafür synthetische Kältemittel ein? Dann sind Sie von der neuen F-Gas-Verordnung der EU betroffen. Mittels dieser Verordnung wird der Einsatz von synthetischen Kältemitteln reduziert und auf Dauer sogar verboten.

„Doppelte Kühlkapazität, weniger Energiekosten“
- Rémon Post, Supply Chain Manager
Gemüseverarbeitungsbetrieb Heemskerk fresh & easy

Die F-Gas-Verordnung sieht ein Nutzungsverbot, ein Neubauverbot sowie eine Produktionseinschränkung vor.

  • Nutzungsverbot

    Installationen mit einem HFK dessen GWP > 2.500 dürfen nicht mehr nachgefüllt werden. Dabei handelt es sich unter anderem um die Kältemittel R404A und R507. Das Nachfüllen ist bis zum 1. Januar 2030 nur noch erlaubt mit einem rezyklierten und/oder regeneriertenKältemittel. Ab 1. Januar 2030 ist das Nachfüllen einer Installation mit einem HFK dessen GWP > 2.500 komplett verboten.

  • Produktionseinschränkung
    Die Produktion von F-Gasen wird schrittweise heruntergestuft von 100% im Jahr 2015 auf 21% im Jahr 2030. Dadurch ist es bereits zu erheblichen Preiserhöhungen gekommen. Das Nachfüllen von Installationen mit synthetischen Kältemitteln verteuert sich.
  • Neubauverbot
    Seit dem 1. Januar 2020 dürfen keine Installationen mit einem HFK dessen GWP >2.500 mehr gebaut werden. Dabei handelt es sich unter anderem um die Kältemittel R404A und R507. Ab 1. Januar 2022 dürfen keine kommerziellen Installationen für Kühlungssysteme im Einzelhandel und Hotel- und Gastronomiegewerbe mit HFK dessen GWP > 150 mehr gebaut werden.

Eine Übersicht aller Kältemittel. Wie werden sie schrittweise eingestellt?

Verzicht auf synthetische Kältemittel

Preisentwicklung synthetischer Kältemittel ist unsicher

Wegen der Produktionseinschränkung sind die Preise seit 2017 erheblich gestiegen und ist das Nachfüllen von Installationen mit synthetischen Kältemitteln viel teurer geworden. Die Unsicherheit ist nach wie vor groß. Außer den EU-Richtlinien sind wir auch von nicht-EU-Produzenten, etwa von China, abhängig. Sie liefern viele wesentlichen Bestandteile zur Produktion synthetischer Kältemittel. Ein Beispiel ist Fluorit. Daher ist die Preisentwicklung synthetischer Kältemittel unvorhersagbar. Auch die Änderung der Quote im Jahr 2021 wird den Preisniveau beeinträchtigen, jedoch ist noch unklar in welchem Umfang. Es ist unvermeidlich, dass die Preise für synthetische Kältemittel in den kommenden Jahren weiterhin fluktuieren werden.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Gut gewartete Installationen können durchaus noch bis weit über 2020 hinaus eingesetzt werden. Dennoch müssen sie auf Dauer ersetzt werden. Dies gilt insbesondere, wenn es zu Leckagen kommt. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, Ihren Betrieb den neuen Regeln und Gesetzen anzupassen.

  1. Neubau/Ersatz
    Wir können für Sie eine neue Kühlinstallation mit natürlichen Kältemitteln bauen, eventuell als Ersatz für Ihre heutige Installation. Mit dieser umweltfreundlichen und energieeffizienten Lösung entsprechen Sie den aktuellen Regeln.
  2. Umbauen
    Wir bauen Ihre bestehende Installation so um, dass sie mit einem anderen Kältemittel kühlen kann. Dabei ersetzen wir einige Komponenten. Eine hervorragende Lösung für große und gut gewartete Kühlinstallationen!
  3. Drop-In
    Ist Ihre Installation jünger als 10 Jahre und geeignet für synthetische Kältemittel? Dann können wir im Falle eines DX-Systems ein Drop-In für R404A und R507 installieren. Wir pumpen dabei die synthetischen Kältemittel ab und ersetzen diese durch das alternative Kältemittel. Allerdings werden dadurch die Kühlkapazität sowie die Lebensdauer Ihrer Installation verkürzt. Außerdem wird sie mehr Energie verbrauchen. Die Kombination von einem Drop-In und einem Pumpzirkulationssystem ist nicht möglich. Dadurch ist die Drop-In-Lösung weniger interessant, wenn Kühlen in Ihrem gesamten Betriebsprozess essentiell ist.
„Den größten Mehrwert verdankt die neue Anlage ihrer Zuverlässigkeit“
- Dick de Vries, facility manager
Fleischim- und -exporteur Jan Zandbergen
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Wie verbessern natürliche Kältemittel Ihr Betriebsergebnis?

Bis zu 40% weniger Energiekosten

Bis zu 40% weniger Energiekosten

Natürliche Kältemittel sind energiearm. Sie können Ihre Energiekosten um 25 bis 40% reduzieren.

Fördermaßnahmen

Fördermaßnahmen

Unter Anwendung des Energie-Investierungsabzugs können Sie 45% (2019) der Investitionskosten zusätzlich von Ihrem Gewinn vor Steuern abziehen. Ein Steuervorteil von 10%.

Kosteneinsparende Lösungen

Kosteneinsparende Lösungen

In manchen Sektoren, etwa im Lebensmittelbereich, führt Kühlung mit natürlichen Kältemitteln zu einem geringeren Qualitätsverlust des gekühlten Produkts. Sie steigern also Ihren Ertrag, während die Verarbeitungskosten sinken.

Nachhaltige Betriebsführung

Nachhaltige Betriebsführung

Kühlen mit natürlichen Kältemitteln ist umweltschonend und nachhaltig. In Deutschland wird etwa 3% aller Energie für Kühlprozesse benötigt. Durch den Umstieg auf natürliche Kältemittel wird dieser Anteil reduziert.

Ausstieg & Molkereien

Wir helfen Molkereien, den Einsatz von synthetischen Kältemitteln zu reduzieren. Weil ab 2022 keine neuen Kühlinstallationen mit synthetischen Kältemitteln mehr gebaut werden dürfen, bieten wir zahlreiche nachhaltige und sichere Alternativen an. Der Umstieg auf natürliche Kältemittel sichert Ihren Produktionsprozess. Dabei lassen sich interessante Steuervorteile herausholen.

Alles über Molkereien

Ausstieg & Fischindustrie

Die neue europäische Verordnung verbietet mittelfristig den Einsatz und das Nachfüllen von synthetischen Kältemitteln. Allerdings gibt es im Fischereibereich noch viele Kühlinstallationen mit synthetischen Kältemitteln. Handeln Sie also rechtzeitig und sichern Sie Ihre Produktionskontinuität. ENGIE Refrigeration bietet zahlreiche nachhaltige Alternativen mit natürlichen Kältemitteln an. Damit sichern Sie Ihren Produktionsprozess und es lassen sich interessante Steuervorteile herausholen.

Alles über Fischindustrie

Ausstieg & Lebensmittelverarbeitung

Wir helfen Unternehmen in der Lebensmittelindustrie, den Einsatz von synthetischen Kältemitteln abzubauen. Weil ab 2022 keine neuen Kühlinstallationen mit synthetischen Kältemitteln mehr gebaut werden dürfen, bieten wir zahlreiche nachhaltige und sichere Alternativen an. Mit dem Umstieg auf natürliche Kältemittel sichern Sie Ihren Produktionsprozess und es lassen sich interessante Steuervorteile herausholen.

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Ausstieg & Agrarwirtschaft

Wir helfen Ihnen gerne, den Einsatz von synthetischen Kühlmitteln abzubauen. Weil ab 2022 keine neuen Kühlinstallationen mit synthetischen Kältemitteln mehr gebaut werden dürfen, bieten wir zahlreiche nachhaltige und sichere Alternativen. Mit dem Umstieg auf natürliche Kältemittel sichern Sie Ihren Produktionsprozess und es lassen sich interessante Steuervorteile herausholen.

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Gert Jan Knippenberg
Gert Jan Knippenberg
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