Akkerbouwer Jan Goense

‘Mechanische koeling wordt steeds belangrijker in de landbouw’

Goense kühlt mit CO2: umweltfreundlich und energieeffizient

ABNAHME
Dezember 2017
ORT
Noordwelle
KUNDE
Landbouwbedrijf J.L. Goense

Kurz vor Beginn der neuen Lagersaison hat ENGIE Refrigeration die multifunktionellen Lagerzellen von Jan Goense mit einer CO2-Kühlanlage ausgerüstet. 

Die Anlage sorgt dafür, dass Knollensellerie, Wintermöhren, Zwiebeln und Kartoffeln unter optimalen Bedingungen trocknen und ruhen können. So kann der Landwirt aus Noordwelle mit einem ruhigen Gefühl in die Lagersaison gehen. Die CO2-Anlage ist energieeffizienter, sicherer für seine Produkte und für die Zukunft bestens aufgestellt. 

Ein Angebot, das alle Anforderungen erfüllt
Für seine neuen Lagerzellen wollte Goense eine energieeffiziente Kühlanlage, bei der ein natürliches Kältemittel zum Einsatz kommt. Der Landwirt hatte schon mit zwei anderen Unternehmen gesprochen, als Frank Vanaert, Projektleiter bei ENGIE, ihn anrief. „Eigentlich dachte ich, was soll ich denn mit noch einem Anbieter, aber ich hatte gleich ein gutes Gefühl“, so Goense. „Frank wusste, wovon er redete. Während die Konkurrenz ihre erste CO2-Kühlanlage erst noch bauen musste, hatte ENGIE damit seit 2013 schon reichlich Erfahrung gesammelt. Außerdem lag das Angebot schon am nächsten Tag auf dem Tisch. Und es erfüllte einfach all unsere Anforderungen.“

Produktion von CO2 einfacher und preisgünstiger 
Für Vanaert war die Entscheidung für CO2 nur logisch: „Das Interesse an dem natürlichen Kältemittel CO2 ist stark gewachsen. Die Verwendung von synthetischen Kältemitteln wird in den nächsten Jahren auslaufen. Je knapper diese Mittel werden, desto höher wird der Preis.“ 

1300 Kisten kühl halten
ENGIE schloss die multifunktionellen Lagerräume von Goense im Dezember 2017 an die neue, mechanische Kühlanlage an. Gleich danach wurden die ersten Agrarprodukte eingelagert. Die zwei Verdampfer in der einen Lagerzelle halten etwa 600 aufeinander gestapelte Kisten mit 720 Tonnen Knollensellerie kühl. Die Kühlleistung der drei Verdampfer in der anderen Lagerzelle ist sogar noch höher. Dort sind 960 Tonnen Knollensellerie in 800 Kisten in einer stabilen Umgebung sicher untergebracht. Mit der Anlage könnten noch zwei weitere Zellen gekühlt werden. Praktisch, wenn Goense seine Lagerkapazitäten einmal erweitern möchte. 

Lagerung unter optimalen Bedingungen
„Dank der mechanischen Kühlung kann ich ohne Außenluft kühlen. Das wird in der Landwirtschaft immer wichtiger, weil wir immer öfter Zeiten haben, in denen die Außenluft zu warm ist. Es ist jetzt Winter, aber 10 °C. Ich bin froh, dass ich nicht mehr mitkühlen muss. Ich hätte dann zugucken müssen, wie meine Produkte vor meiner Nase austrocknen“, erzählt Goense. „Jetzt kann ich die Bedingungen optimal steuern. Beim Einkühlen brauche ich eine hohe Kühlleistung. Das muss so schnell wie möglich passieren, um Bakterien abzutöten. Während der Lagerung ist eine verlässliche Temperatur- und Feuchtigkeitslenkung entscheidend. Vor allem Knollensellerie und Wintermöhren gedeihen bei hoher Luftfeuchtigkeit gut.“ 

Energieeffizient
Und der Energieverbrauch? Vanaert: „CO2 garantiert hohen Ertrag und geringen Energieverbrauch. In der Praxis muss die Anlage sich noch bewähren. Aber Berechnungen zeigen, dass der Verbrauch um 20 bis 25 % geringer ausfallen wird als bei einer Anlage mit chemischem Kältemittel. Das ist auch der Grund, warum Goense die Energieinvestitionszulage geltend machen konnte, einen Steuervorteil, bei dem ein großer Teil der Investition vom Gewinn abgezogen werden darf. Tatsache ist, dass die Anlage bei einer Temperatur von unter 15 °C sehr sparsam arbeitet. Und da die Lagerperiode von Agrarprodukten genau in der kälteren Winterzeit liegt, wird Goense daraus ganz sicher seinen Vorteil ziehen.“

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