Champignonverarbeiter Lutèce

Größere Kühlleistung und niedrigere Produktionskosten dank neuer Kühlanlage

Lutèce spart Energie

ABNAHME
Juni 2014
ORT
Velden, Niederlande
KUNDE
Lutèce

„Größere Kühlleistung und niedrigere Produktionskosten dank neuer Kühlanlage“

Der Energieverbrauch bei Champignonverarbeiter Lutèce ist spektakulär gesunken. Die Qualität der gelagerten Champignons ist jedoch sehr hoch. Dank der Technologie der neuen Kühlanlage kann Lutèce die Position als internationaler Champignonlieferant verteidigen. „Unsere Kosten sind beträchtlich gesunken“, sagt Jos van Osch, Technical Service and Engineering Manager bei Lutèce.

300 Tonnen Spitzenqualität

Spitzenqualität ist ein Kennzeichen von Lutèce, einem Unternehmen, das in sechzig Länder Champignons liefert. Kühlung ist ein wesentlicher Bestandteil der Betriebsprozesse. In den Pufferzellen werden dreihundert Tonnen Champignons für die Produktion gelagert. Nach der Ernte müssen die Champignons auf ungefähr fünf Grad gekühlt werden, um ihre Qualität zu erhalten.

„Wir möchten die Champignons ohne Qualitätsverluste lagern können, aber es wurde immer schwieriger“, berichtet Jos van Osch. „Wegen dem warmem Wetter hatten wir letzten Sommer wieder Probleme, die Temperatur in der Kühlzelle auf fünf Grad zu halten. Die Kühlanlagen wurden vor 25 Jahren installiert. Sie waren hoffnungslos veraltet. Die Temperaturregelung der einzelnen Zonen in der Kühlzelle erfolgte über Thermostate. Es war schwierig, alle Zonen auf fünf Grad zu halten. Wir mussten ständig an den Knöpfen drehen.“

Aussteigen und Energie sparen

Da auch die Wartung absehbar schwierig werden würde, hat Lutèce eine neue Lösung gesucht. Die alten Kühlanlagen wurden mit dem synthetischen Kältemittel R22 betrieben. Dieser Stoff darf ab 2015 nicht mehr nachgefüllt werden.

„Wir wollten, dass die neuen Kühlanlagen die Qualität der Champignons problemlos wahren. Wir haben uns an ENGIE Refrigeration gewandt, um eine Lösung zu finden“, ergänzt Jos van Osch. „ENGIE stellt Kühlanlagen her, die mit Ammoniak betrieben werden, einem natürlichen Kältemittel.“

„Das war eine gute Entscheidung. Unser Energieverbrauch ist gesunken, obwohl das Kühlvermögen von 400 kWh auf 600 kWh gestiegen ist. Wir können voraussichtlich pro Jahr 35.000 Euro Stromkosten sparen. Bei der alten Kühlanlage betrugen unsere Gesamtkosten 2,14 Euro je Tonne Produkt. Sie betragen jetzt 1,56 Euro. Während der Installation konnte die Produktion reibungslos weiterlaufen. ENGIE hatte dafür eine gute Planung vorbereitet.“

Vierzig Mitarbeiter von Lutèce haben an der Spezialschulung von ENGIE im sicheren Umgang mit Ammoniak teilgenommen. Das ist ein wichtiger Punkt, weil Ammoniak entflammbar ist. „ENGIE ist für die Arbeit mit Ammoniak und die Schulung der Kunden in sicherem Umgang mit Ammoniak zertifiziert“, erklärt Jos van Osch. „Es gibt nur wenige Anbieter, die das können.“

Die Mitarbeiter von Lutèce, die die Kühlzellen bedienen, sind begeistert über die neuen Anlagen. Denn jetzt stellt sie ein warmer Sommer nicht mehr vor Probleme. „Das kommt durch die Leistung der neuen Anlage“, berichtet Jos van Osch. „Die Bedienung erfolgt vom Arbeitsplatz aus, an dem die Mitarbeiter die Temperatur von einem Bildschirm direkt ablesen und regeln können. Das geht wesentlich schneller und ist daher auch effizienter.“

„Wir sind nicht nur wegen der besseren Technologie sehr zufrieden mit ENGIE. Auch über den Service sind wir glücklich. Wenn wir ein Problem haben, kommt sofort ein Monteur, sodass wir keine Produktionsausfälle haben. Auch unsere Kunden sind zufrieden. Ihnen gefällt, dass wir natürliche Kältemittel verwenden und Energie sparen. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind auch für sie wichtige Themen. Lutèce trägt zur Nachhaltigkeit bei, das zeigen wir.“

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