Niederländische Institut für Ökologie (NIOO-KNAW)

Intelligente Klimaräume passen zu nachhaltigem Bestreben von NIOO-KNAW

Nachhaltige Ambitionen NIOO-KNAW

ABNAHME
Mai 2011
ORT
Wageningen
KUNDE
NIOO-KNAW

Dreizehn Klimaräume benötigte das Niederländische Institut für Ökologie (Nederlands Instituut voor Ecologie, NIOO-KNAW) in seinem neuen Gebäude in Wageningen. Sie sollten nicht nur auf dem neuesten technischen Stand und akademisch vertretbar, sondern auch nachhaltig sein. ENGIE Refrigeration übertraf die Erwartungen. „Ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, dass wir etwas Unmögliches verlangten.“

In den Klimaräumen des NIOO-KNAW untersuchen Forscher die Auswirkungen von sich ändernden Bedingungen auf Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen. Und damit auf den natürlichen Ablauf der Natur insgesamt. „Beispielsweise die Auswirkung der Erderwärmung auf die Pflanzenwelt“, erläutert Gregor Disveld, der als Phytotronverwalter für die Klimaräume des NIOO-KNAW verantwortlich ist. “Wir haben nicht nur nach Zuchteinrichtungen gesucht, sondern auch nach Klimaräumen zur Aufbewahrung von Materialien wie Schimmelpräparaten und Felderde.“

 

Lichtbedingungen

„Da wir es hier mit wissenschaftlicher Forschung zu tun haben, müssen die Bedingungen in den Klimaräumen in jeder Hinsicht zurückzuverfolgen sein. Und das stellt hohe Anforderungen an die Untersuchungsbedingungen, beispielsweise bezüglich stabiler Lichtkonditionen. Die Lampen geben sehr viel Wärme ab und müssen gekühlt werden. Das muss aber gleichmäßig geschehen, damit die Temperatur im Raum überall dieselbe bleibt.“

Der Organisation war an einer stärkeren akademischen Gediegenheit gelegen. Als ökologisches Institut misst das NIOO-KNAW dem Aspekt der Nachhaltigkeit große Bedeutung zu. So ist das Gebäude weitestgehend energieneutral und stellt die Wiederverwendung von Mitteln und Materialien einen wichtigen Ausgangspunkt dar. Einer der Wünsche bestand darin, die bei den Untersuchungen freigesetzte Wärme so weit wie möglich wiederzuverwerten. Daher wurden die Klimaräume von ENGIE so entworfen, dass die Wasserwärme der Kühlkompressoren zum Beheizen des Gebäudes verwendet wird. 

Nachhaltige Ambitionen

„Von der für die Klimaräume benötigten Technik hatten wir keine sehr klare Vorstellung“, erklärt Disveld. „Wir haben uns gerade daher nach einer Partei umgesehen, die uns bei der Umsetzung unserer Ambitionen im Bereich Solidität und Nachhaltigkeit unterstützen konnte.“

ENGIE sprang uns dabei schnell ins Auge. „Wir hatten gesehen, dass ENGIE bei der Universität von Amsterdam technisch durchdachte Klimaräume eingerichtet hatte. Beispielsweise Pumpen an der Außenseite, damit man die Klimaräume für Wartungsarbeiten nicht betreten muss. Somit entfällt das Risiko, dass die Untersuchungen gestört werden.“

Einloggen außer Haus

Die Frage lautete, ob ENGIE auch in Wageningen allen Wünschen entsprechen konnte. „Die Mitarbeiter von ENGIE haben sich unsere Fragen angehört und dachten bezüglich dem, was wir benötigten, mit. Ihre Ideen waren übersichtlich und die Einstellungsarbeiten wurden ohne zusätzliche Kosten vorgenommen. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass wir etwas Unmögliches verlangten.“


So installierte ENGIE ein Überwachungs- und Steuerungssystem, in das sich der Phytotronverwalter auch von zu Hause aus einloggen kann. „Wir können eine Menge selbst steuern: Lichtintensität, Temperatur, Luftfeuchtigkeit. Der Messkasten hängt mitten im Klimaraum anstatt in einer Ecke. Damit können wir die Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Herzen des Raums ermitteln, nämlich genau dort, wo die Untersuchungen stattfinden.“

Das war aber noch nicht alles. „Wir können hier Lichtbedingungen wie sowohl volles Tageslicht als auch Schatten imitieren. Im ersten Fall enthält das Licht einen verhältnismäßig großen Rotanteil, im zweiten Fall gerade viel Dunkelrot. Dass wir das mit LED-Leuchten tun können, passt sehr gut in unsere Umweltphilosophie. Unsere Klimaräume sind wirklich innovativ.“

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