Gemüseverarbeitungsbetrieb Heemskerk fresh & easy

„Doppelte Kühlkapazität, weniger Energiekosten“

Sicherheit und Kontinuität unter allen Umständen

ABNAHME
Mai 2016
ORT
Rijnsburg, Niederlande
KUNDE
W. Heemskerk B.V.

Erweiterung, Verbesserung und Senkung des Energieverbrauchs. ENGIE Refrigeration erfüllte diesen Wunsch von Heemskerk fresh & easy aus Rijnsburg mit einer neuen Kühllösung. Damit ist dieser Gemüseverarbeitungsbetrieb bestens für die Zukunft gerüstet. Auch die Kondensbildung an der Decke gehört inzwischen der Vergangenheit an. 

Wachstum durch steigende Nachfrage

Heemskerk fresh & easy verarbeitet täglich ungefähr 90 Gemüse- und Obstsorten zu 275 einzigartigen Endprodukten. Außer Gemüse und Obst werden auch Eier, Nüsse, Pasta, Fleisch, Fisch und Dressing verwendet. Die Endprodukte werden täglich frisch an (inter-)nationale Supermarkt- und Fastfoodketten geliefert. Durch die gestiegene Nachfrage nach gesunden und leicht zuzubereitenden Lebensmitteln platzte das Unternehmen 2013 buchstäblich aus den Nähten. Deshalb entschloss sich Heemskerk zu einem Anbau von 8.500 Quadratmetern, zur Neueinrichtung der Produktionsräume und zur Investition in eine neue Kälteanlage. 

Umbau als Anlass für schrittweise Erneuerung

„Unser Kühlsystem bestand aus einer Freonanlage und einer Glykolanlage. Die europäische Gesetzgebung verlangt den allmählichen Ausstieg aus synthetischen Kältemitteln. Anlässlich des Umbaus haben wir daher die Gelegenheit genutzt, einen neuen Technikraum zu entwickeln und uns in Bezug auf Nachhaltigkeit und Energiereduzierung mit neuester Technologie auszustatten“, sagt Rémon Post, Supply Chain Manager bei Heemskerk. 

Konstante Temperatur

ENGIE erhielt 2014 den Auftrag zur Entwicklung und zum Bau der Kälteanlage. Das Ergebnis ist eine Kälteanlage mit Ammoniak als Kältemittel und CO2 und Glykol als Kälteträger sowie mit vier neuen Kompressoren, die für die Kälteerzeugung verantwortlich sind. Die Glykolkühlung kann langfristig durch CO2-Kühlung ersetzt werden. Die Temperatur in den Betriebsräumen, von dem Raum, in dem die Grundstoffe angeliefert werden bis zu der Halle, in der die Produkte für den Versand bereitstehen, ist nicht höher als vier Grad Celsius. Das Ergebnis ist eine noch höhere Lebensmittelqualität und -sicherheit.

Lebensmittelsicherheit

Erwin den Hamer, Projektleiter bei Heemskerk: „Die neuen Kälteeinheiten und Auffangbehälter in der Fabrik sind so ausgestattet, dass die Lebensmittelsicherheit kontinuierlich gewährleistet ist. Dank der Verwendung Edelstahl ist das Risiko von Lacksplittern ausgeschlossen. Außerdem befindet sich die gesamte Kälteanlage mit Leitungen und den entsprechenden Steuerungen jetzt auf dem Dach. Der Wartungsmonteur braucht also die Produktionsräume nicht mehr zu betreten. Die Gefahr, dass Arbeiten an der Anlage zu einer Kontaminierung unserer Produkte führen, ist dadurch ausgeschlossen.“ 

Kontinuität der Produktion 

Während der umfangreichen Bauarbeiten mussten die Produktionsprozesse möglichst ungestört weiterlaufen. „Mehrere Stunden Kühlungsausfall sind in unserer Branche Tabu“, erläutert Erwin den Hamer. „ENGIE hat die Kontinuität aufrechterhalten, indem stets zwei Systeme in Betrieb waren. Zeitgleich mit dem Umbau und dem Abbau der alten Kälteanlage wurde nämlich bereits das neue System in Betrieb genommen. So konnten wir unseren Markt weiterhin bedienen.“

Lösung für Kondenswasser

Trotz der Feuchtigkeit muss der gekühlte Produktionsraum während der Lebensmittelverarbeitung tropfenfrei sein, um die Produktqualität zu gewährleisten. Die Lüftung mit Außenluft ist nicht möglich, weil diese bakterielle Risiken birgt, die sich nachteilig auf die Qualität und Hygiene auswirken können. „Die innovative Lösung von ENGIE bläst wie ein Föhn warme Luft an der Decke entlang. Dadurch tritt keine Kondensbildung auf und bleibt die richtige Temperatur des darunter liegenden Raums erhalten“, erklärt Erwin den Hamer begeistert.

Finanzeinsparungen

Trotz der doppelten Kühlkapazität ist der Energieverbrauch von Heemskerk erheblich zurückgegangen. Rémon Post: „Wir brauchen jetzt keine großen Mengen Eiswasser mehr zu speichern, da die Eiswasseranlage doppelt so leistungsfähig ist wie die alte. Damit sparen wir sehr viel Energie. Außerdem konnten wir den in den Niederlanden geltenden Steuerabzug für Energie-Investitionen (Energie-investeringsaftrek, EIA) nutzen, ein weiterer Finanzvorteil.“

Fünfzehn Jahre Wartung

„Über die Zusammenarbeit mit ENGIE sind wir sehr zufrieden. Theo Disveld war unser fester Ansprechpartner bei ENGIE, was wir als sehr positiv erfahren haben. Wir haben daher vollstes Vertrauen in die kältetechnische Wartung, die ENGIE in den kommenden 15 Jahren für uns durchführen wird“, so Rémon Post.

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