Verbesserungen bei Maître Paul dank neuer Gefrieranlage

ABNAHME
ORT
Tilburg
KUNDE
Maître Paul

Verbesserungen bei Anfang 2015 nahm der Feinbackwarenhersteller Maître Paul eine neue Gefrieranlage in Betrieb. Durch ultraschnelles Schockgefrieren lässt sich damit eine optimale Frische des Produktes gewährleisten. Außerdem konnte der Gefrierprozess kostengünstiger und nachhaltiger gestaltet werden.  dank neuer Gefrieranlage

Innovatives Design

Maître Paul wurde im Jahr 1972 als Backwarenfabrik gegründet. H eute rollen hier tagtäglich 20 Tonnen tiefgefrorene Feinbackwaren vom Band. Vor dem Hintergrund der Anforderungen an Kontinuität, Qualität und Nachhaltigkeit hat sich das Unternehmen mit der Bitte an ENGIE Refrigeration gewandt, eine neue Gefrieranlage zu entwerfen. ENGIE entwickelte und realisierte eine zentrale Anlage, die durch das umweltfreundliche NH3 (Ammoniak) und CO2 gespeist wird. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Kunden und verschiedenen ENGIE-Betrieben konnten Spezialkenntnisse verschiedener Disziplinen kombiniert werden.


Kontinuität im Produktionsprozess

Mit dem Bau der neuen Gefrieranlage sollten 2014 die fünf Spiralgefrierer und eine Gefrierlagerzelle ersetzt werden, die mit fast acht Tonnen R22 betrieben wurden. Die Neubefüllung mit diesem Kältemittel ist seit dem Jahr 2015 verboten. Bei eventuellen Lecks kann die Anlage demnach über eine lange Zeit ausfallen.

Frisches Produkt

„Und das ist ein unakzeptables Risiko“, erklärt Louis van den Broek. Van den Broek ist Leiter der technischen Abteilung von Maître Paul. „Bei einem Ausfall der Gefrieranlage stagniert unsere Produktion. Darüber hinaus ist es von erheblicher Bedeutung, dass die Backwaren schnellstmöglich eingefroren werden. Und je schneller dies geschieht, umso besser lassen sich Luftigkeit und Frische des Produktes bewahren.“

Effizienzsteigerung

Unmittelbar nach der Installation der Anlage zeigten sich bereits die ersten Verbesserungen, sagt Van den Broek. „Die alte Gefrieranlage brauchte nach dem Einschalten drei Stunden, um ihre Temperatur zu erreichen. Bei der neuen Anlage dauert es noch nicht einmal eine dreiviertel Stunde. Schon dank dieses Unterschieds alleine lässt sich eine Menge Strom sparen.“

Stromeinsparung

„Wir werden den Stromverbrauch der neuen Anlage genau überwachen“, meint Louis. „60 Prozent der von uns genutzten Energie entfällt auf die Kälteanlagen. Wenn wir hier schon zehn Prozent sparen, zahlt sich dies in einem jährlichen Vorteil von mehreren 10.000 Euro aus. Die Anlage muss noch besser eingestellt werden, auch das tun wir in Zusammenarbeit mit ENGIE. Gemeinsam werden wir den Prozess anhand unter anderem eines umfassenden Visualisierungs-/Registrierungssystems und der kWh-Zähler optimieren.“

Ermutigende Aussichten

Louis van den Broek behält die Leistung der neuen Gefrieranlage genau im Auge. “Wir können jetzt schon feststellen, dass einfrieren mit CO2 eine enorme Verbesserung gegenüber der Nutzung von R22 darstellt. Ich bin sehr gespannt, welche Vorteile unsere neue Anlage außerdem noch bietet.“

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